Kurzprofil

Krankenhaus Märkisch Oderland, Krankenhaus Wriezen

Sonnenburger Weg 3, 16269 Wriezen, Deutschland

+49 (33456) 40-0

+49 (33456) 22138

Informationen

143 Bettenanzahl
4 Fachabteilungen
898 ICD-10 Diagnosen

Krankenhaus Märkisch Oderland, Krankenhaus Wriezen

Schreibt über sich selbst:

Das Krankenhaus in Wriezen liegt innerhalb der Stadt Wriezen am Rande eines idyllischen Parks.

Neben der Erweiterung des orthopädischen Leistungsangebotes hat die Klinik für Innere Medizin ein Leistungsprofil entwickelt, welches deutlich über das eines Grundversorgungshauses hinausgeht. Innerhalb der Allgemeinchirurgie entwickelte sich ein Varizenzentrum.

1574 - Das erste Hospital in Wriezen

In der Chronik der Stadt Wriezen findet man Hinweise darauf, dass schon im Jahre 1574 ein Hospital in der Stadt existierte. Es soll eine kirchliche Stiftung gewesen sein, die aber sehr arm war und auf Spenden und Sammlungen von Lebensmitteln und anderen Dingen angewiesen war. Auch mussten die im Hospital untergebrachten Frauen Kranke in der Stadt betreuen. Das Einsammeln von milden Gaben, was die Frauen wöchentlich betrieben, wurde durch eine Klapper angekündigt.

1690 - Ein neues Hospital entsteht

Später dann im Jahre 1690 entstand auf dem Gelände, auf dem sich seit 1830 das Amtsgericht befand (heute ein Freizeithaus), ein neues Hospital (1. Bild von oben). Wegen der Raumnot beschloss im Jahre 1856 die Stadtverordnetenversammlung (diese hieß damals tatsächlich auch schon so) den Neubau eines Krankenhauses in der Wriezener Krausenstraße (2. und 3. Foto von oben). Dieser Bau wurde nach den Plänen des damaligen Ratsbaumeisters Neubarth errichtet. Ein Um- und Erweiterungsbau wurde im Jahr 1907 fertig gestellt. Bis zum Jahre 1957 war es das Stadtkrankenhaus.

Die Zeit der zwei Weltkriege

Von 1935 bis 1953 war Herr Dr. Hans Schmorell Chefarzt des Wriezener Krankenhauses in der Krausenstraße. Er war Facharzt für Chirurgie und Gynäkologie und hatte in Königsberg in Ostpreußen und Greifswald studiert. Dr. Schmorell erwarb sich größte Verdienste besonders in der Zeit des 2. Weltkrieges, wo er oft allein und unter schwierigen Bedingungen operieren musste. Sein Engagement galt aber stets auch dem Bau eines neuen Krankenhauses.

Die Kriegsfolgen machten die Einrichtung einer Station für Typhuskranke notwendig. Diese gab es dann im Gebäude der heutigen Stadtverwaltung. Hier wirkte mit größter Hingabe ein japanischer Arzt, Dr. Nobutsugu Koyenuma. Im Frühjahr 1946 wurde er selbst ein Opfer der Seuche. 1950 errichtete man eine provisorische Poliklinik in Baracken auf dem Krankenhausgelände.