Krankenhaus

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

20246 Hamburg - https://www.uke.de
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Schreibt über sich selbst

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist seit seiner Gründung im Jahr 1889 eine der führenden Kliniken Europas. Durch die Vernetzung von Medizin, Forschung und Lehre arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKE Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel – die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Patientinnen und Patienten. Für sie forschen wir. Für sie lehren wir. Für sie lernen wir stetig dazu.

Mit rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das UKE einer der größten Arbeitgeber der Freien und Hansestadt Hamburg. Rund 2.800 von ihnen sind Mediziner und Forscher, mehr als 3.300 Pflegekräfte und Therapeuten. Das UKE verfügt gemeinsam mit seinem Universitären Herzzentrum Hamburg und der Martini-Klinik über mehr als 1.730 Betten.

Forschung im UKE

Forschung ist eine wichtige Voraussetzung für Fortschritte in Diagnostik und Therapie. Zu den Forschungsschwerpunkten des UKE gehören die Neurowissenschaften, Herz-Kreislauf-Forschung, Versorgungsforschung, Onkologie sowie Infektionen und Entzündungen. Weitere Potenzialbereiche des UKE sind die molekulare Bildgebung und die skelettbiologische Forschung.

Lehre im UKE

Das UKE bildet rund 3.400 Mediziner und Zahnmediziner aus. In den Leistungstests schneiden unsere Studierenden zum Teil deutlich besser als der Durchschnitt in Deutschland ab. Bundesweit werden wir für unsere moderne Ausbildungsform gelobt, in der Theorie und Praxis besser und früher miteinander vernetzt und in der zeitgemäße Elemente wie digitale Lehrbücher oder computerbasierte Simulationsprogramme eingesetzt werden. Der 2012 gestartete Modellstudiengang iMED Hamburg erfüllt schon heute die vom Wissenschaftsrat aufgestellten Kriterien zur Weiterentwicklung des Medizinstudiums in Deutschland.

Das UKE wurde am 17. Mai 1889 als Neues Allgemeines Krankenhaus (NAK) in Hamburg-Eppendorf feierlich eingeweiht. Es wurde auf Initiative von Heinrich Curschmann gegründet, der 1879 zum Ärztlichen Direktor des bis dahin einzigen Allgemeinen Krankenhauses in St. Georg berufen wurde. Das NAK sollte das Krankenhaus in St. Georg bei der Versorgung der Patienten unterstützen. Denn die Hamburger Bevölkerung wuchs damals rasant und zugleich war die Hansestadt mit seinem internationalen Hafen Einfallstor für Epidemien. Außerdem war die Nachfrage nach einer Behandlung im Krankenhaus groß, weil der damalige Reichskanzler Otto von Bismarck eine gesetzliche Sozialversicherung eingeführt hatte. Ursprünglich sollte das neue Krankenhaus in Hafennähe entstehen. Doch aus Kostengründen entschied sich der Senat für einen Neubau am damaligen Stadtrand in Eppendorf.

In den folgenden Jahren entstand in Hamburg-Eppendorf mit dem NAK eines der modernsten Krankenhäuser seiner Zeit – auch wegen seiner innovativen Bauweise, die jahrzehntelang für viele Krankenhausneubauten in aller Welt Vorbild war. Es bestand aus 55 Pavillons, die auf einem parkartigen Gelände großzügig verteilt waren. Für Hamburg war es das erste moderne Krankenhaus, in dem Forschung und Versorgung unter einem Dach stattfanden. Zu Beginn arbeiteten 25 Ärzte im NAK, die rund 1400 Patienten versorgten. Erster Ärztlicher Direktor war Alfred Kast, da Curschmann eine Professur in Leipzig annahm. Ein besonderes Anliegen von Alfred Kast war die Förderung des wissenschaftlichen Lebens. Er bemühte sich vor allem um die Assistentenausbildung. Anfang des 20. Jahrhunderts setzte zudem eine zunehmende Spezialisierung im NAK ein und es wurden Spezialärzte – etwa für Hautkrankheiten oder das Röntgenfach – eingestellt. Doch die Ernennung zum Universitätskrankenhaus ließ auf sich warten – auch wenn einige Ärzte des Neuen Allgemeinen Krankenhauses nach der Gründung der Universität Hamburg zu Professoren berufen wurden. Der Senat fasste im Gegenteil sogar den Neubau eines Universitätskrankenhauses ins Auge und der Medizinischen Fakultät am Neuen Allgemeinen Krankenhaus in Eppendorf drohte die Schließung. Erst am 1. April 1934 wurde das Neue Allgemeine Krankenhaus offiziell zum Universitäts-Krankenhaus Eppendorf ernannt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das UKE durch mehrere Bombenangriffe stark zerstört. Dennoch führte es trotz schwerster Rahmenbedingungen wie Wasser-, Strom-, Raum- und Personalmangel die Krankenversorgung ohne Unterbrechung weiter.

Nach Kriegsende wurde das UKE neu aufgebaut. Nur vereinzelt wurden die alten Pavillons wiederhergestellt, weil deren weiträumige Verteilung nicht mehr den Anforderungen zeitgemäßer Patientenversorgung entsprach. Vielmehr wurden größere funktionale Klinikbereiche geschaffen, zum Teil durch die Verbindung einzelner Pavillons. Auch der Lehrbetrieb wurde nach Genehmigung durch die britische Besatzung wieder aufgenommen.

Um die Jahrtausendwende wurde vom Senat ein Masterplan für die Weiterentwicklung und Reorganisation des UKE verabschiedet und im Jahr 2001 wurde es schließlich in Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf umbenannt. Im Jahr 2009 wurde das neue Hauptgebäude eingeweiht, 2017 die neue Universitäre Kinderklinik.

Heute umfasst das UKE in 13 Zentren mehr als 80 Kliniken und Institute. Es arbeiten rund 11.000 Menschen im UKE. Jährlich nimmt das Klinikum etwa 98.000 Patienten stationär auf. Hinzu kommen 373.000 ambulante Patienten, davon rund 126.000 über die Notaufnahme. Damit ist das UKE eines der größten Krankenhäuser Hamburgs. Zudem studieren am UKE rund 3.400 Studierende Medizin und Zahnmedizin.

Die enge Vernetzung von Spitzenmedizin, Forschung und Lehre im UKE macht es möglich, sich ständig weiterzuentwickeln und sicherzustellen, dass die Patienten mit den neuesten Behandlungsmethoden bestmöglich versorgt werden können. Darüber hinaus hat sich das UKE auch durch seine vielen Kongresse und Weiterbildungen einen internationalen Ruf erarbeitet und arbeitet mit renommierten Institutionen wie zum Beispiel der Harvard University in Cambridge (USA) zusammen.

Fachabteilungen

I. Medizinische Klinik und Poliklinik - Schwerpunkt Gastroenterologie; Sektion Infektions- und Tropenmedizin

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Ansgar W. Lohse

Ii. Medizinische Klinik und Poliklinik – Onkologie, Hämatologie, Knochenmarktransplantation mit Abteilung für Pneumologie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Carsten Bokemeyer

Iii. Medizinische Klinik und Poliklinik - Nephrologie, Rheumatologie - Nierentransplantation, Arbeitsbereich Endokrinologie/ Diabetologie)

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Tobias B. Huber

Interdisziplinäre Klinik und Poliklinik für Stammzelltransplantation

Leitung: Klinikdirektor Prof. Dr. med. Nicolaus Kröger

Klinik für Intensivmedizin

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Stefan Kluge

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik

Leitung: Chefärztin (komm.) PD Dr. med, Carola Bindt

Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Prof. h.c. Jakob R. Izbicki

Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie

Leitung: Klinikdirektor Prof. Dr. med. Christian Zöllner

Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Spitzer

Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Stefan Schneider

Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Gerhard Adam

Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Kurt Hecher

Klinik und Poliklinik für Gynäkologie

Leitung: Klinikdirektorin Prof. Dr. med. Barbara Schmalfeldt

Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- Halschirurgie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Christian Betz

Klinik und Poliklinik für Hepatobiliäre Chirurgie und Transplantationschirurgie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Lutz Fischer

Klinik und Poliklinik für Interdisziplinäre Endoskopie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Thomas Rösch

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

Leitung: Ärztl. Direktorin der Klinik Prof. Dr. med. Ania C. Muntau

Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Konrad Reinshagen

Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Leitung: Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. Martin Gosau

Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Manfred Westphal

Klinik und Poliklinik für Neurologie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Christian Gerloff

Klinik und Poliklinik für Neuroradiologische Diagnostik und Intervention

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Jens Fiehler

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Jürgen Gallinat

Klinik und Poliklinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Stefan Rutkowski

Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Leitung: Chefärztin Prof. Dr. Cordula Petersen

Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Karl-Heinz Frosch

Klinik und Poliklinik für Urologie

Leitung: Chefärztin Prof. Dr. med. Margit Fisch

Poliklinik für Hör-, Stimm- und Sprachheilkunde

Leitung: Klinikleitung Dr. med. Christina Pflug

Poliklinik für Kieferorthopädie

Leitung: Chefärztin Prof. Dr. Bärbel Kahl-Nieke

Poliklinik für Parodontologie, Präventive Zahnmedizin und Zahnerhaltung

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Dr. Thomas Beikler

Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. dent. Guido Heydecke

Datengrundlage sind Qualitätsberichte der Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V (Berichtsjahr 2019)

Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden vorliegend nur teilweise bzw. auszugsweise genutzt. Eine vollständige unveränderte Darstellung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser erhalten Sie unter https://www.g-ba.de.

ICD-10-Diagnosen

Lebendgeborene nach dem Geburtsort
Fallzahl 1980

Einling, Geburt im Krankenhaus [Z38.0]

Glaukom
Fallzahl 1147

Primäres Weitwinkelglaukom [H40.1]

Bösartige Neubildung der Prostata
Fallzahl 731

Bösartige Neubildung der Prostata [C61]

Netzhautablösung und Netzhautriss
Fallzahl 606

Netzhautablösung mit Netzhautriss [H33.0]

Störungen des Sphingolipidstoffwechsels und sonstige Störungen der Lipidspeicherung
Fallzahl 576

Neuronale Zeroidlipofuszinose [E75.4]

Intrakranielle Verletzung
Fallzahl 539

Gehirnerschütterung [S06.0]

Betreuung der Mutter bei festgestellter oder vermuteter Lage- und Einstellungsanomalie des Fetus
Fallzahl 468

Betreuung der Mutter wegen Beckenendlage [O32.1]

Komplikationen bei Wehen und Entbindung durch fetalen Distress [fetal distress] [fetaler Gefahrenzustand]
Fallzahl 364

Komplikationen bei Wehen und Entbindung durch abnorme fetale Herzfrequenz [O68.0]

Vorzeitiger Blasensprung
Fallzahl 346

Vorzeitiger Blasensprung, Wehenbeginn innerhalb von 24 Stunden [O42.0]

Hirninfarkt
Fallzahl 335

Hirninfarkt durch Thrombose zerebraler Arterien [I63.3]

Datengrundlage sind Qualitätsberichte der Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V (Berichtsjahr 2019)

Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden vorliegend nur teilweise bzw. auszugsweise genutzt. Eine vollständige unveränderte Darstellung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser erhalten Sie unter https://www.g-ba.de.

Medizinische und pflegerische Leistungsangebote

MP02: Akupunktur

MP03: Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare

MP53: Aromapflege/-therapie

MP54: Asthmaschulung

MP04: Atemgymnastik/-therapie

MP55: Audiometrie/Hördiagnostik

MP06: Basale Stimulation

MP56: Belastungstraining/-therapie/Arbeitserprobung

MP08: Berufsberatung/Rehabilitationsberatung

MP09: Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden

MP57: Biofeedback-Therapie

MP12: Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)

MP14: Diät- und Ernährungsberatung

MP69: Eigenblutspende

MP15: Entlassmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege

MP16: Ergotherapie/Arbeitstherapie

MP17: Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege

MP18: Fußreflexzonenmassage

MP19: Geburtsvorbereitungskurse/Schwangerschaftsgymnastik

MP59: Gedächtnistraining/Hirnleistungstraining/Kognitives Training/Konzentrationstraining

MP21: Kinästhetik

MP22: Kontinenztraining/Inkontinenzberatung

MP23: Kreativtherapie/Kunsttherapie/Theatertherapie/Bibliotherapie

MP24: Manuelle Lymphdrainage

MP25: Massage

MP27: Musiktherapie

MP29: Osteopathie/Chiropraktik/Manualtherapie

MP31: Physikalische Therapie/Bädertherapie

MP32: Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie

MP60: Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

MP33: Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse

MP34: Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/Psychosozialdienst

MP30: Pädagogisches Leistungsangebot

MP35: Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik

MP37: Schmerztherapie/-management

MP38: Sehschule/Orthoptik

MP63: Sozialdienst

MP64: Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit

MP39: Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen

MP05: Spezielle Angebote zur Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern

MP40: Spezielle Entspannungstherapie

MP13: Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen

MP65: Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien

MP66: Spezielles Leistungsangebot für neurologisch erkrankte Personen

MP41: Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern/Hebammen

MP42: Spezielles pflegerisches Leistungsangebot

MP11: Sporttherapie/Bewegungstherapie

MP43: Stillberatung

MP44: Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie

MP45: Stomatherapie/-beratung

MP36: Säuglingspflegekurse

MP46: Traditionelle Chinesische Medizin

MP47: Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik

MP50: Wochenbettgymnastik/Rückbildungsgymnastik

MP51: Wundmanagement

MP48: Wärme- und Kälteanwendungen

MP68: Zusammenarbeit mit stationären Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege/Tagespflege

MP52: Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen

Datengrundlage sind Qualitätsberichte der Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V (Berichtsjahr 2019)

Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden vorliegend nur teilweise bzw. auszugsweise genutzt. Eine vollständige unveränderte Darstellung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser erhalten Sie unter https://www.g-ba.de.

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Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist seit seiner Gründung im Jahr 1889 eine der führenden Kliniken Europas. Durch die Vernetzung von Medizin, Forschung und Lehre arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKE Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel – die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Patientinnen und Patienten. Für sie forschen wir. Für sie lehren wir. Für sie lernen wir stetig dazu.

Mit rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist das UKE einer der größten Arbeitgeber der Freien und Hansestadt Hamburg. Rund 2.800 von ihnen sind Mediziner und Forscher, mehr als 3.300 Pflegekräfte und Therapeuten. Das UKE verfügt gemeinsam mit seinem Universitären Herzzentrum Hamburg und der Martini-Klinik über mehr als 1.730 Betten.

Forschung im UKE

Forschung ist eine wichtige Voraussetzung für Fortschritte in Diagnostik und Therapie. Zu den Forschungsschwerpunkten des UKE gehören die Neurowissenschaften, Herz-Kreislauf-Forschung, Versorgungsforschung, Onkologie sowie Infektionen und Entzündungen. Weitere Potenzialbereiche des UKE sind die molekulare Bildgebung und die skelettbiologische Forschung.

Lehre im UKE

Das UKE bildet rund 3.400 Mediziner und Zahnmediziner aus. In den Leistungstests schneiden unsere Studierenden zum Teil deutlich besser als der Durchschnitt in Deutschland ab. Bundesweit werden wir für unsere moderne Ausbildungsform gelobt, in der Theorie und Praxis besser und früher miteinander vernetzt und in der zeitgemäße Elemente wie digitale Lehrbücher oder computerbasierte Simulationsprogramme eingesetzt werden. Der 2012 gestartete Modellstudiengang iMED Hamburg erfüllt schon heute die vom Wissenschaftsrat aufgestellten Kriterien zur Weiterentwicklung des Medizinstudiums in Deutschland.

Das UKE wurde am 17. Mai 1889 als Neues Allgemeines Krankenhaus (NAK) in Hamburg-Eppendorf feierlich eingeweiht. Es wurde auf Initiative von Heinrich Curschmann gegründet, der 1879 zum Ärztlichen Direktor des bis dahin einzigen Allgemeinen Krankenhauses in St. Georg berufen wurde. Das NAK sollte das Krankenhaus in St. Georg bei der Versorgung der Patienten unterstützen. Denn die Hamburger Bevölkerung wuchs damals rasant und zugleich war die Hansestadt mit seinem internationalen Hafen Einfallstor für Epidemien. Außerdem war die Nachfrage nach einer Behandlung im Krankenhaus groß, weil der damalige Reichskanzler Otto von Bismarck eine gesetzliche Sozialversicherung eingeführt hatte. Ursprünglich sollte das neue Krankenhaus in Hafennähe entstehen. Doch aus Kostengründen entschied sich der Senat für einen Neubau am damaligen Stadtrand in Eppendorf.

In den folgenden Jahren entstand in Hamburg-Eppendorf mit dem NAK eines der modernsten Krankenhäuser seiner Zeit – auch wegen seiner innovativen Bauweise, die jahrzehntelang für viele Krankenhausneubauten in aller Welt Vorbild war. Es bestand aus 55 Pavillons, die auf einem parkartigen Gelände großzügig verteilt waren. Für Hamburg war es das erste moderne Krankenhaus, in dem Forschung und Versorgung unter einem Dach stattfanden. Zu Beginn arbeiteten 25 Ärzte im NAK, die rund 1400 Patienten versorgten. Erster Ärztlicher Direktor war Alfred Kast, da Curschmann eine Professur in Leipzig annahm. Ein besonderes Anliegen von Alfred Kast war die Förderung des wissenschaftlichen Lebens. Er bemühte sich vor allem um die Assistentenausbildung. Anfang des 20. Jahrhunderts setzte zudem eine zunehmende Spezialisierung im NAK ein und es wurden Spezialärzte – etwa für Hautkrankheiten oder das Röntgenfach – eingestellt. Doch die Ernennung zum Universitätskrankenhaus ließ auf sich warten – auch wenn einige Ärzte des Neuen Allgemeinen Krankenhauses nach der Gründung der Universität Hamburg zu Professoren berufen wurden. Der Senat fasste im Gegenteil sogar den Neubau eines Universitätskrankenhauses ins Auge und der Medizinischen Fakultät am Neuen Allgemeinen Krankenhaus in Eppendorf drohte die Schließung. Erst am 1. April 1934 wurde das Neue Allgemeine Krankenhaus offiziell zum Universitäts-Krankenhaus Eppendorf ernannt.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das UKE durch mehrere Bombenangriffe stark zerstört. Dennoch führte es trotz schwerster Rahmenbedingungen wie Wasser-, Strom-, Raum- und Personalmangel die Krankenversorgung ohne Unterbrechung weiter.

Nach Kriegsende wurde das UKE neu aufgebaut. Nur vereinzelt wurden die alten Pavillons wiederhergestellt, weil deren weiträumige Verteilung nicht mehr den Anforderungen zeitgemäßer Patientenversorgung entsprach. Vielmehr wurden größere funktionale Klinikbereiche geschaffen, zum Teil durch die Verbindung einzelner Pavillons. Auch der Lehrbetrieb wurde nach Genehmigung durch die britische Besatzung wieder aufgenommen.

Um die Jahrtausendwende wurde vom Senat ein Masterplan für die Weiterentwicklung und Reorganisation des UKE verabschiedet und im Jahr 2001 wurde es schließlich in Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf umbenannt. Im Jahr 2009 wurde das neue Hauptgebäude eingeweiht, 2017 die neue Universitäre Kinderklinik.

Heute umfasst das UKE in 13 Zentren mehr als 80 Kliniken und Institute. Es arbeiten rund 11.000 Menschen im UKE. Jährlich nimmt das Klinikum etwa 98.000 Patienten stationär auf. Hinzu kommen 373.000 ambulante Patienten, davon rund 126.000 über die Notaufnahme. Damit ist das UKE eines der größten Krankenhäuser Hamburgs. Zudem studieren am UKE rund 3.400 Studierende Medizin und Zahnmedizin.

Die enge Vernetzung von Spitzenmedizin, Forschung und Lehre im UKE macht es möglich, sich ständig weiterzuentwickeln und sicherzustellen, dass die Patienten mit den neuesten Behandlungsmethoden bestmöglich versorgt werden können. Darüber hinaus hat sich das UKE auch durch seine vielen Kongresse und Weiterbildungen einen internationalen Ruf erarbeitet und arbeitet mit renommierten Institutionen wie zum Beispiel der Harvard University in Cambridge (USA) zusammen.

Fachabteilungen

I. Medizinische Klinik und Poliklinik - Schwerpunkt Gastroenterologie; Sektion Infektions- und Tropenmedizin

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Ansgar W. Lohse

Ii. Medizinische Klinik und Poliklinik – Onkologie, Hämatologie, Knochenmarktransplantation mit Abteilung für Pneumologie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Carsten Bokemeyer

Iii. Medizinische Klinik und Poliklinik - Nephrologie, Rheumatologie - Nierentransplantation, Arbeitsbereich Endokrinologie/ Diabetologie)

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Tobias B. Huber

Interdisziplinäre Klinik und Poliklinik für Stammzelltransplantation

Leitung: Klinikdirektor Prof. Dr. med. Nicolaus Kröger

Klinik für Intensivmedizin

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Stefan Kluge

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik

Leitung: Chefärztin (komm.) PD Dr. med, Carola Bindt

Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Prof. h.c. Jakob R. Izbicki

Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie

Leitung: Klinikdirektor Prof. Dr. med. Christian Zöllner

Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Spitzer

Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Stefan Schneider

Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Gerhard Adam

Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Kurt Hecher

Klinik und Poliklinik für Gynäkologie

Leitung: Klinikdirektorin Prof. Dr. med. Barbara Schmalfeldt

Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- Halschirurgie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Christian Betz

Klinik und Poliklinik für Hepatobiliäre Chirurgie und Transplantationschirurgie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Lutz Fischer

Klinik und Poliklinik für Interdisziplinäre Endoskopie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Thomas Rösch

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin

Leitung: Ärztl. Direktorin der Klinik Prof. Dr. med. Ania C. Muntau

Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Konrad Reinshagen

Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Leitung: Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. Martin Gosau

Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Manfred Westphal

Klinik und Poliklinik für Neurologie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Christian Gerloff

Klinik und Poliklinik für Neuroradiologische Diagnostik und Intervention

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Jens Fiehler

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Jürgen Gallinat

Klinik und Poliklinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Stefan Rutkowski

Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie

Leitung: Chefärztin Prof. Dr. Cordula Petersen

Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. Karl-Heinz Frosch

Klinik und Poliklinik für Urologie

Leitung: Chefärztin Prof. Dr. med. Margit Fisch

Poliklinik für Hör-, Stimm- und Sprachheilkunde

Leitung: Klinikleitung Dr. med. Christina Pflug

Poliklinik für Kieferorthopädie

Leitung: Chefärztin Prof. Dr. Bärbel Kahl-Nieke

Poliklinik für Parodontologie, Präventive Zahnmedizin und Zahnerhaltung

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. Dr. Thomas Beikler

Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik

Leitung: Chefarzt Prof. Dr. med. dent. Guido Heydecke

Datengrundlage sind Qualitätsberichte der Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V (Berichtsjahr 2019)

Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden vorliegend nur teilweise bzw. auszugsweise genutzt. Eine vollständige unveränderte Darstellung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser erhalten Sie unter https://www.g-ba.de.

Medizinische und pflegerische Leistungsangebote

MP02: Akupunktur

MP03: Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare

MP53: Aromapflege/-therapie

MP54: Asthmaschulung

MP04: Atemgymnastik/-therapie

MP55: Audiometrie/Hördiagnostik

MP06: Basale Stimulation

MP56: Belastungstraining/-therapie/Arbeitserprobung

MP08: Berufsberatung/Rehabilitationsberatung

MP09: Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden

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MP12: Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)

MP14: Diät- und Ernährungsberatung

MP69: Eigenblutspende

MP15: Entlassmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege

MP16: Ergotherapie/Arbeitstherapie

MP17: Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege

MP18: Fußreflexzonenmassage

MP19: Geburtsvorbereitungskurse/Schwangerschaftsgymnastik

MP59: Gedächtnistraining/Hirnleistungstraining/Kognitives Training/Konzentrationstraining

MP21: Kinästhetik

MP22: Kontinenztraining/Inkontinenzberatung

MP23: Kreativtherapie/Kunsttherapie/Theatertherapie/Bibliotherapie

MP24: Manuelle Lymphdrainage

MP25: Massage

MP27: Musiktherapie

MP29: Osteopathie/Chiropraktik/Manualtherapie

MP31: Physikalische Therapie/Bädertherapie

MP32: Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie

MP60: Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

MP33: Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse

MP34: Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/Psychosozialdienst

MP30: Pädagogisches Leistungsangebot

MP35: Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik

MP37: Schmerztherapie/-management

MP38: Sehschule/Orthoptik

MP63: Sozialdienst

MP64: Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit

MP39: Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen

MP05: Spezielle Angebote zur Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern

MP40: Spezielle Entspannungstherapie

MP13: Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen

MP65: Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien

MP66: Spezielles Leistungsangebot für neurologisch erkrankte Personen

MP41: Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern/Hebammen

MP42: Spezielles pflegerisches Leistungsangebot

MP11: Sporttherapie/Bewegungstherapie

MP43: Stillberatung

MP44: Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie

MP45: Stomatherapie/-beratung

MP36: Säuglingspflegekurse

MP46: Traditionelle Chinesische Medizin

MP47: Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik

MP50: Wochenbettgymnastik/Rückbildungsgymnastik

MP51: Wundmanagement

MP48: Wärme- und Kälteanwendungen

MP68: Zusammenarbeit mit stationären Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege/Tagespflege

MP52: Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen

Datengrundlage sind Qualitätsberichte der Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V (Berichtsjahr 2019)

Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden vorliegend nur teilweise bzw. auszugsweise genutzt. Eine vollständige unveränderte Darstellung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser erhalten Sie unter https://www.g-ba.de.

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