Krankenhaus-Report 

 Report zu Kliniken und Krankenhäusern in Deutschland 

Krankenhaus-Report

Krankenheiten

Report zu Kliniken und Krankenhäusern in Deutschland

Nach den Angaben der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) gibt Deutschland knapp 11% seines BIP für Gesundheit aus, damit liegt die Bundesrepublik zwei Prozentpunkte über dem OECD-Durchschnitt. Das Wachstum der Gesundheitsausgaben stagniert bei nur noch knapp einem Prozent.  Diese Entwicklung lässt sich an der Entwicklung der Krankenhäuser ablesen und die Anzahl der Patienten. Das Team von Kliniken.de hat auf den folgenden Seiten ein Dossier zum Krankenhausmarkt erstellt und beleuchtet dabei verschiedene Fakten. Betrachtet wird dabei die Entwicklung der letzten Jahre, dazu wurden mehrere Quellen zurate gezogen, um ein umfassendes und ausführliches Bild zum deutschen Krankenhausmarkt abzugeben.

Der erste Teilbereich setzt sich mit der Entwicklung der Anzahl der Krankenhäuser in Deutschland auseinander und vertieft das Wissen zur Entwicklung der Betreiberschaft der Kliniken.

Der zweite Teil setzt sich ausschließlich mit der Situation und den Entwicklungen um den Patienten auseinander. Hier wird die Anzahl der Patienten und der Verweildauer näher beleuchtet.

Der dritte Teil beschäftigt sich mit den Fallzahlen bzw. Diagnosen der Kliniken und Krankenhäuser.

Abgerundet wird unser Dossier mit der Krankenhausstatistik. Hier haben wir alle statistischen Daten zum Nachlesen und Forschen hinterlegt.

 Krankenhaus-Situation 

Entwicklung der Anzahl der Krankenhäuser in Deutschland

Krankenhaus-Report: Krankenhaus-Situation

Entwicklung der Anzahl der Krankenhäuser in Deutschland seit 1991 bis heuteIn Deutschland gibt es zum Stichtag 31.12.2013 genau 1.996 Krankenhäuser. Im Vorjahr 2012 waren es noch 2.017 Kliniken, somit gab es einen Rückgang um ein Prozent, man könnte aber auch von Stagnation sprechen. Sieht man sich die Entwicklung der Krankenhäuser im Zeitstrahl einmal genau an, ist festzuhalten, dass es doch einen signifikanten Rückgang von 17% seit 1991 gab. Jedoch das viel beschriebene Massensterben der Kliniken oder große Sterben der Krankenhäuser ist bis heute ausgeblieben.

Anteil der Krankenhäuser nach TrägerschaftDie 1.996 Kliniken lassen sich in fast drei gleichgroße Bereiche teilen. 34,8% der Kliniken sind private Krankenhäuser, 35,4% sind freigemeinnützige Kliniken. Die restlichen 29,9%, das entspricht 596 Kliniken, sind öffentliche Krankenhäuser. Damit zeigt sich bei der Trägerschaft der Krankenhäuser eine fast gleichmäßige Verteilung.

Die 596 öffentlichen Krankenhäuser unterscheiden sich nochmals in der Rechtsform. So werden 59,2% der Einrichtungen als privatrechtliche Form geführt. Rechtlich selbstständig sind 23% der Häuser. Nur 17,8% der Kliniken sind rechtlich unselbstständig.

Somit hat sich der Anteil der Krankenhäuser in privater Trägerschaft seit 1991 von 14,8% auf 34,8% mehr als verdoppelt. Dagegen hat sich im gleichen Zeitraum die Zahl der Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft von 46% auf 29,9%.  Der Anteil der freigemeinnützigen Krankenhäuser stagniert, waren es 1991 etwa 39,1% sind es jetzt 35,4%.

Entwicklung der Anzahl der Krankenhaeuser in Deutschland

In Deutschland gibt es zum Stichtag 31.12.2013 genau 1.996 Krankenhäuser. Im Vorjahr 2012 waren es noch 2.017 Kliniken, somit gab es einen Rückgang um ein Prozent, man könnte aber auch von Stagnation sprechen.

Sieht man sich die Entwicklung der Krankenhäuser im Zeitstrahl einmal genau an, ist festzuhalten, dass es doch einen signifikanten Rückgang von 17% seit 1991 gab. Jedoch das viel beschriebene Massensterben der Kliniken oder große Sterben der Krankenhäuser ist bis heute ausgeblieben.

Die 1.996 Kliniken lassen sich in fast drei gleichgroße Bereiche teilen. 34,8% der Kliniken sind private Krankenhäuser, 35,4% sind freigemeinnützige Kliniken. Die restlichen 29,9%, das entspricht 596 Kliniken, sind öffentliche Krankenhäuser. Damit zeigt sich bei der Trägerschaft der Krankenhäuser eine fast gleichmäßige Verteilung.

Die 596 öffentlichen Krankenhäuser unterscheiden sich nochmals in der Rechtsform. So werden 59,2% der Einrichtungen als privatrechtliche Form geführt. Rechtlich selbstständig sind 23% der Häuser. Nur 17,8% der Kliniken sind rechtlich unselbstständig.

Anteil-kliniken-Traegerschaft

Somit hat sich der Anteil der Krankenhäuser in privater Trägerschaft seit 1991 von 14,8% auf 34,8% mehr als verdoppelt. Dagegen hat sich im gleichen Zeitraum die Zahl der Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft von 46% auf 29,9%.  Der Anteil der freigemeinnützigen Krankenhäuser stagniert, waren es 1991 etwa 39,1% sind es jetzt 35,4%.

 Patienten 

Informationen über die Patienten in Deutschland

Krankenhaus-Report: Fallzahlen

Mit dem Beginn der Messung im Jahr 1991 wuchs die Zahl der behandelten Patienten stetig. Das folgende Kapitel gibt Auskunft über die Entwicklung der Bettenzahl, der Bettenauslastung und der Entwicklung der Fallzahlen.

Anzahl der Betten

Anteil der Krankenhausbetten

Mit der Schließung von Krankenhäusern ging auch die Zahl der zur Verfügung stehenden Betten zurück. Festzustellen ist aber, dass trotz der Schließung von Kliniken einige Kliniken zusätzliche Betten aufgestellt haben. So stehen in Deutschland insgesamt weniger Betten zur Verfügung. Betrug die Zahl der aufgestellten Betten im Jahr 1991 noch 832 je 100.000 Einwohner, waren es 2013 nur noch 621 Betten – das entspricht einem Rückgang von 25%. Denn im gleichen Zeitraum sank die Anzahl der Krankenhäuser nur um 17%. Die Fallzahlen stiegen um 29%. Um das alles zu kompensieren: Sinkende Anzahl der Kliniken, sinkende Zahlen der Betten aber steigende Fallzahlen musste sich auch zwangsläufig die Anzahl der Belegungstage und der Verweildauer der Patienten sinken.
Im besagten Zeitraum sank die Verweildauer der Patienten, also der Krankenhausaufenthalt, von 14 Tagen auf 7,5 Tage - ein Rückgang um fast 50% binnen 20 Jahren. Eine weitere Folge dessen ist die Bettenauslastung, die von 84,1% auf den historisch tiefen Stand im Jahr 2013 auf 77,3% sank. Im Umkehrschluss waren so nur 3 von 4 Betten ausgelastet. Es spricht also alles dafür, dass wir in Deutschland noch immer zu viele Betten haben, oder diese besser auslasten müssen.

Verweildauer

Verweildauer in deutschen Krankenhäusern

Bei der näheren Betrachtung des Krankenhausaufenthaltes zeigt sich, dass es starke Abweichungen innerhalb der Fachabteilungen kommt. Den kürzesten Aufenthalt mit 3,1 Tagen können Augenkliniken verzeichnen, im Gegensatz zur Geriatrie die fast das Fünffache registrieren, und mit 16,5 Tagen den längsten Aufenthalt der Patienten haben.

Nicht in der Grafik ist die Aufenthaltsdauer der Patienten in der Fachabteilung Psychotherapeutische Medizin/Psychosomatik, denn hier wird mit 40,8 Tagen die längste Zeit verzeichnet.  Gefolgt von der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie mit 36,2 Tagen.

 Fallzahlen 

Fallzahlen in deutschen Krankenhäusern

Krankenhaus-Report: Fallzahlen

Jede Klinik gliedert sein Haus in Fachabteilungen ein, um so eine Aussage zur Differenzierung und Spezialisierung abzugeben. Damit stellen sich die Krankenhäuser auch dem Wettbewerb und Patienten sowie Interessierte können sich informieren und Daten mit einander vergleichen. Die Daten geben jedoch keine Auskunft über die Qualität der Behandlung, nur über die Anzahl der behandelten Fälle. In Deutschland gibt es aktuell keinen Indikator für Qualität, einziger Messpunkt ist die Anzahl der behandelten Fäll, Fallzahlen.  Für einen Vergleich der Fallzahlen der Fachabteilungen, hat Kliniken.de einen Vergleichsrechner für Fachabteilungen geschaffen. Hier kann der Vergleich angestellt werden, welche Fachabteilung die meisten Patienten zu einer bestimmten Diagnose behandelt hat.

Entwicklung

Operationen und Behandlunsgmaßnahmen in deutschen Krankenhäuser

Da in Deutschland die freie Arztwahl gegeben ist, kann jeder Patient selbst frei entscheiden, in welchem Krankenhaus er sich behandeln lassen möchte. Um die Entscheidung zu erleichtern, kann die Suche nach der Fachabteilung behilflich sein.

Mit der Einführung der Abrechnung nach Fallzahlen hat sich die Behandlung im Krankenhaus geändert. Leider gibt das Statistische Bundesamt keine anderen Zahlen preis, dass man einen Vergleich vor der Einführung der Fallpauschale ziehen kann.

Die Fallzahlen stiegen von 1991 zu 2013 um 29% an. Kamen 1991 noch 18.224 Fälle auf 100.000 Einwohner, so waren es 2013 schon 23.296.

Häufigsten Operationen an vollstätionär behandelten Patienten

Häufigste Operationen an vollstationär behandelten Kraneknhauspatienten in Deutschland 2011-2012-2013

Beim betrachten der Fallzahlen, ist nicht nur zu erkennen, dass es einen Anstieg pro 100.000 Einwohner gab, sondern auch Anstiege bei den einzelnen Operationen.

Im Folgenden ist zu sehen, dass vorallem andere Operationen am Darm zu den häufigsten gehören und stetig zunahmen. Doch es gibt nicht nur Schatten, sondern auch Licht. So nahmen die Operationen bei vollstationär behandelten Krankenhauspatienten beim Zugang zur Lendenwirbelsäule ab, ebenso Operationen am Meniskus.

 Daten und Fakten 

Kennzahlen der deutschen Krankenhäuser

 Krankenhausstatistik 

Report_Krankenhaus_Deutschland

Für das deutsche Gesundheitssystem gibt es eine Vielzahl an Daten, Informationen und Quellen. Das Team von Kliniken.de hat diese gesammelt, komprimiert und in der Krankenhausstatistik aufbereitet. Alljährlich werden die Daten aktualisiert.

 Krankenhaus-Suche 

Kliniksuche nach PLZFinden Sie die gewünschte Klinik bzw. Krankenhaus mit Hilfe unserer Kliniksuche.

 Stellenreport Medizin und Gesundheit 

Der Stellenreport Medizin und Gesundheit ist eine Untersuchung zum Stellenangebot in der Gesundheitswirtschaft in den einzelnen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland.

 Suche nach Fachabteilungen 

Suche nach Fachabteilungen in KlinikenDie Fachabteilungssuche gibt Ihnen Informationen zur Anzahl der behandelten Patienten sehen und Sie können Bewertungen abgeben, außerdem mit anderen Fachabteilungen der Kliniken vergleichen.

 Facharzttermin binnen 4 Wochen 

Wir geben Ihnen Hinweise wie Sie binnen 4 Wochen zu Ihrem Facharzttermin kommen. Außerdem haben wir die wichtigsten Rufnummern für Sie zusammengetragen.

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