Krankenhaus

Helios Klinik Cuxhaven

27474 Cuxhaven - https://www.helios-gesundheit.de
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Das ehemalige Stadtkrankenhaus, welches am 20.09.1904 in Betrieb genommen wurde hat eine lange Geschichte hinter sich. Seit 2014 gehört unsere Klinik als Grund und Regelversorger zu den Helios Kliniken.

Die Anfänge des Cuxhavener Krankenhauswesens liegen – neben den vorher bestehenden Quarantänestationen für Seefahrer – am Döser Seedeich. Hier wurden ab 1878 Kranke aufgenommen. Die Behandlung übernahmen niedergelassene Ärzte.

Ab 1904 dann konnte das Staatskrankenhaus an der Altenwalder Chaussee 40 Patienten aufnehmen. Bald mussten zwei Baracken zur Erweiterung errichtet werden. Deren Zustand veranlasste den Hamburger Senat, 1925 den Bau eines „Eppendorfer Normalpavillons“ (Kapazität: 141 Betten) zu beantragen. Diesen Rotklinkerbau aus dem Jahr 1927 kennen alle Cuxhavener: Er ist der älteste Trakt der heutigen Helios-Klinik und den inzwischen neu etablierten Medizinischen Versorgungszentrums.

Durch das Groß-Hamburg-Gesetz ging die Zuständigkeit für das Krankenhaus 1937 auf die Stadt Cuxhaven über. Weil die Räume schon wieder nicht reichten, pachtete diese 1948 das ehemalige Marinelazarett (später Stadtarchiv) vom Land. Doch die Entfernungen zwischen den Häusern waren erheblich und die Gebäude zu alt, sodass 1960 der Bau eines neuen Krankenhauses mit einem siebengeschossigen gelb verklinkerten Bettenhaus in Angriff genommen wurde. Einweihung war im März 1964.

Haus I (aus dem Jahr 1927) wurde zur gynäkologischen Station inklusive Kreißsälen umgebaut, sodass die Gesamtzahl bei 437 Betten lag, 397 davon im Haupthaus mit seinen zwölf Stationen sowie dem „Absonderungshaus“, der Isolierstation. Damals gehörten sogar eine jeweils eigene Augen-, Haut- und Zahn-Mund-Kiefer-Abteilung zum medizinischen Repertoire. Die Zeit der gefürchteten großen Infektionskrankheitswellen war gerade erst zu Ende gegangen. Auch in Cuxhaven hatten Diphterie und Kinderlähmung nach dem Krieg Opfer gefordert. Pikanterweise sollte der Ausbruch der Kinderlähmung 1952 mit immerhin 61 Erkrankten geheimgehalten werden, um Cuxhavens Ruf als Seebad nicht zu gefährden. Währenddessen hatte das Personal der städtischen Krankenanstalten alle Hände voll zu tun, um Leben zu retten.

Zwei Eiserne Lungen wurden beschafft. Als der Krankenhaus-Neubau in den 60ern eröffnet wurde, hatten große Impfkampagnen schon die Erkrankungsquote massiv gesenkt . Stolz war die Stadt auf das 1956 eröffnete Schwesternhaus. In der Krankenpflegeschule wurden Generationen von Pflegekräften ausgebildet. Ein schmuckvolles Fenster wurde später beim Abriss gesichert und in den heutigen „Raum der Stille“ integriert.

Das Krankenhaus hatte auch einen eigenen Betriebskindergarten. Jahrzehntelange Tradition hat in Cuxhaven die funkärztliche Beratung von Seeleuten in aller Welt, die unter dem Namen „Medico“ bis heute besteht. Nachdem die Stadt noch in den 90er-Jahren Modernisierungen und Erweiterungen angechoben hatte, stellte sich unter der Schuldenlast der Stadt zunehmend die Frage, wie die dringend notwendigen Investitionen und die medizinische Modernisierung bezahlt werden sollten. Ein leidenschaftlicher Diskussionsprozess ging 2004 mit dem Verkauf an die private Rhön-Kliniken AG zu Ende.

2014 übernahmen dann die Helios Kliniken das Krankenhaus Cuxhaven.

ICD-10-Diagnosen

Neugeborene
Fallzahl 418

Einling, Geburt im Krankenhaus

Anfallsartige Enge und Schmerzen in der Brust - Angina pectoris
Fallzahl 271

Instabile Angina pectoris

Herzschwäche
Fallzahl 234

Linksherzinsuffizienz

Akuter Herzinfarkt
Fallzahl 156

Akuter subendokardialer Myokardinfarkt

Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps
Fallzahl 149

Synkope und Kollaps

Harnblasenkrebs
Fallzahl 140

Bösartige Neubildung: Harnblase, mehrere Teilbereiche überlappend

Harnstau aufgrund einer Abflussbehinderung bzw. Harnrückfluss in Richtung Niere
Fallzahl 139

Hydronephrose bei Obstruktion durch Nieren- und Ureterstein

Hals- bzw. Brustschmerzen
Fallzahl 120

Brustschmerzen, nicht näher bezeichnet

Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen des Herzens
Fallzahl 105

Vorhofflattern

Verletzung des Schädelinneren
Fallzahl 99

Gehirnerschütterung

Datengrundlage sind Qualitätsberichte der Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V (Berichtsjahr 2017)

Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden vorliegend nur teilweise bzw. auszugsweise genutzt. Eine vollständige unveränderte Darstellung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser erhalten Sie unter https://www.g-ba.de.

Medizinische und pflegerische Leistungsangebote

MP02: Akupunktur

MP03: Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare

MP53: Aromapflege/-therapie

MP04: Atemgymnastik/-therapie

MP55: Audiometrie/Hördiagnostik

MP56: Belastungstraining/-therapie/Arbeitserprobung

MP08: Berufsberatung/Rehabilitationsberatung

MP09: Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden

MP12: Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)

MP14: Diät- und Ernährungsberatung

MP15: Entlassmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege

MP16: Ergotherapie/Arbeitstherapie

MP17: Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege

MP18: Fußreflexzonenmassage

MP19: Geburtsvorbereitungskurse/Schwangerschaftsgymnastik

MP21: Kinästhetik

MP22: Kontinenztraining/Inkontinenzberatung

MP24: Manuelle Lymphdrainage

MP25: Massage

MP26: Medizinische Fußpflege

MP28: Naturheilverfahren/Homöopathie/Phytotherapie

MP32: Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie

MP33: Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse

MP34: Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/Psychosozialdienst

MP30: Pädagogisches Leistungsangebot

MP35: Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik

MP37: Schmerztherapie/-management

MP63: Sozialdienst

MP64: Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit

MP39: Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen

MP05: Spezielle Angebote zur Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern

MP13: Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen

MP65: Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien

MP41: Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern/Hebammen

MP11: Sporttherapie/Bewegungstherapie

MP43: Stillberatung

MP44: Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie

MP45: Stomatherapie/-beratung

MP36: Säuglingspflegekurse

MP47: Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik

MP67: Vojtatherapie für Erwachsene und/oder Kinder

MP50: Wochenbettgymnastik/Rückbildungsgymnastik

MP51: Wundmanagement

MP48: Wärme- und Kälteanwendungen

MP68: Zusammenarbeit mit stationären Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege/Tagespflege

MP52: Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen

Datengrundlage sind Qualitätsberichte der Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V (Berichtsjahr 2017)

Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden vorliegend nur teilweise bzw. auszugsweise genutzt. Eine vollständige unveränderte Darstellung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser erhalten Sie unter https://www.g-ba.de.

Schreibt über sich selbst

Das ehemalige Stadtkrankenhaus, welches am 20.09.1904 in Betrieb genommen wurde hat eine lange Geschichte hinter sich. Seit 2014 gehört unsere Klinik als Grund und Regelversorger zu den Helios Kliniken.

Die Anfänge des Cuxhavener Krankenhauswesens liegen – neben den vorher bestehenden Quarantänestationen für Seefahrer – am Döser Seedeich. Hier wurden ab 1878 Kranke aufgenommen. Die Behandlung übernahmen niedergelassene Ärzte.

Ab 1904 dann konnte das Staatskrankenhaus an der Altenwalder Chaussee 40 Patienten aufnehmen. Bald mussten zwei Baracken zur Erweiterung errichtet werden. Deren Zustand veranlasste den Hamburger Senat, 1925 den Bau eines „Eppendorfer Normalpavillons“ (Kapazität: 141 Betten) zu beantragen. Diesen Rotklinkerbau aus dem Jahr 1927 kennen alle Cuxhavener: Er ist der älteste Trakt der heutigen Helios-Klinik und den inzwischen neu etablierten Medizinischen Versorgungszentrums.

Durch das Groß-Hamburg-Gesetz ging die Zuständigkeit für das Krankenhaus 1937 auf die Stadt Cuxhaven über. Weil die Räume schon wieder nicht reichten, pachtete diese 1948 das ehemalige Marinelazarett (später Stadtarchiv) vom Land. Doch die Entfernungen zwischen den Häusern waren erheblich und die Gebäude zu alt, sodass 1960 der Bau eines neuen Krankenhauses mit einem siebengeschossigen gelb verklinkerten Bettenhaus in Angriff genommen wurde. Einweihung war im März 1964.

Haus I (aus dem Jahr 1927) wurde zur gynäkologischen Station inklusive Kreißsälen umgebaut, sodass die Gesamtzahl bei 437 Betten lag, 397 davon im Haupthaus mit seinen zwölf Stationen sowie dem „Absonderungshaus“, der Isolierstation. Damals gehörten sogar eine jeweils eigene Augen-, Haut- und Zahn-Mund-Kiefer-Abteilung zum medizinischen Repertoire. Die Zeit der gefürchteten großen Infektionskrankheitswellen war gerade erst zu Ende gegangen. Auch in Cuxhaven hatten Diphterie und Kinderlähmung nach dem Krieg Opfer gefordert. Pikanterweise sollte der Ausbruch der Kinderlähmung 1952 mit immerhin 61 Erkrankten geheimgehalten werden, um Cuxhavens Ruf als Seebad nicht zu gefährden. Währenddessen hatte das Personal der städtischen Krankenanstalten alle Hände voll zu tun, um Leben zu retten.

Zwei Eiserne Lungen wurden beschafft. Als der Krankenhaus-Neubau in den 60ern eröffnet wurde, hatten große Impfkampagnen schon die Erkrankungsquote massiv gesenkt . Stolz war die Stadt auf das 1956 eröffnete Schwesternhaus. In der Krankenpflegeschule wurden Generationen von Pflegekräften ausgebildet. Ein schmuckvolles Fenster wurde später beim Abriss gesichert und in den heutigen „Raum der Stille“ integriert.

Das Krankenhaus hatte auch einen eigenen Betriebskindergarten. Jahrzehntelange Tradition hat in Cuxhaven die funkärztliche Beratung von Seeleuten in aller Welt, die unter dem Namen „Medico“ bis heute besteht. Nachdem die Stadt noch in den 90er-Jahren Modernisierungen und Erweiterungen angechoben hatte, stellte sich unter der Schuldenlast der Stadt zunehmend die Frage, wie die dringend notwendigen Investitionen und die medizinische Modernisierung bezahlt werden sollten. Ein leidenschaftlicher Diskussionsprozess ging 2004 mit dem Verkauf an die private Rhön-Kliniken AG zu Ende.

2014 übernahmen dann die Helios Kliniken das Krankenhaus Cuxhaven.

Fachabteilungen

Datengrundlage sind Qualitätsberichte der Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V (Berichtsjahr 2017)

Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden vorliegend nur teilweise bzw. auszugsweise genutzt. Eine vollständige unveränderte Darstellung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser erhalten Sie unter https://www.g-ba.de.

Medizinische und pflegerische Leistungsangebote

MP02: Akupunktur

MP03: Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare

MP53: Aromapflege/-therapie

MP04: Atemgymnastik/-therapie

MP55: Audiometrie/Hördiagnostik

MP56: Belastungstraining/-therapie/Arbeitserprobung

MP08: Berufsberatung/Rehabilitationsberatung

MP09: Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von Sterbenden

MP12: Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder)

MP14: Diät- und Ernährungsberatung

MP15: Entlassmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege

MP16: Ergotherapie/Arbeitstherapie

MP17: Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege

MP18: Fußreflexzonenmassage

MP19: Geburtsvorbereitungskurse/Schwangerschaftsgymnastik

MP21: Kinästhetik

MP22: Kontinenztraining/Inkontinenzberatung

MP24: Manuelle Lymphdrainage

MP25: Massage

MP26: Medizinische Fußpflege

MP28: Naturheilverfahren/Homöopathie/Phytotherapie

MP32: Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie

MP33: Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse

MP34: Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/Psychosozialdienst

MP30: Pädagogisches Leistungsangebot

MP35: Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik

MP37: Schmerztherapie/-management

MP63: Sozialdienst

MP64: Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit

MP39: Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen

MP05: Spezielle Angebote zur Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern

MP13: Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen

MP65: Spezielles Leistungsangebot für Eltern und Familien

MP41: Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern/Hebammen

MP11: Sporttherapie/Bewegungstherapie

MP43: Stillberatung

MP44: Stimm- und Sprachtherapie/Logopädie

MP45: Stomatherapie/-beratung

MP36: Säuglingspflegekurse

MP47: Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik

MP67: Vojtatherapie für Erwachsene und/oder Kinder

MP50: Wochenbettgymnastik/Rückbildungsgymnastik

MP51: Wundmanagement

MP48: Wärme- und Kälteanwendungen

MP68: Zusammenarbeit mit stationären Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege/Tagespflege

MP52: Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen

Datengrundlage sind Qualitätsberichte der Krankenhäuser gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V (Berichtsjahr 2017)

Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden vorliegend nur teilweise bzw. auszugsweise genutzt. Eine vollständige unveränderte Darstellung der Qualitätsberichte der Krankenhäuser erhalten Sie unter https://www.g-ba.de.

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