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Schon kurz nach dem Rauchstop profitiert Ihr Körper 6 Tipps, mit dem Rauchen aufzuhören

07.03.2017

So profitiert Ihr Körper nach der letzten Zigarette:

  • 20 Minuten: Die Herzfrequenz und Körpertemperatur normalisiert sich wie bei einem Nichtraucher
  • 8 Stunden: Das Kohlenmonoxid ist aus dem Blutkreislauf verschwunden
  • 2 Tage: Das Risiko eines Herzinfarktes sinkt
  • 3-5 Tage: Die Atmung verbessert sich, man kommt nicht mehr so leicht „aus der Puste“; zudem sind die Geruchs-und Geschmacksnerven sensibler
  • 3 Monate: Die Lungenkapazität nimmt zu
  • 10 Jahre: Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, ist ebenso hoch wie bei einem Nichtraucher
  • 15 Jahre: Das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist so hoch, als hätten Sie nie geraucht

Das sind vielversprechende Anreize, mit dem Rauchen endgültig aufzuhören. Vielen Menschen fällt es dennoch sehr schwer. Nikotin ist ein legaler Suchtstoff, der durch Acetaldehyd das Belohnungssystem ankurbelt und durch vermehrte Dopamin-Ausschüttung für ein gutes Gefühl sorgt. Je länger man raucht, desto engmaschiger werden diese Acetaldehyd Verbindungen.  Daher werden immer wieder viele ehemalige Raucher rückfällig. Damit es nicht soweit kommt, lesen Sie unsere Tipps und starten Sie am besten sofort durch:
 

Zeitpunkt festlegen
Legen Sie einen bestimmten Tag fest, an dem Sie aufhören zu rauchen. Dieser Tag sollte nicht in einem Zeitraum liegen, an dem Sie viel Stress haben, z.B. auf der Arbeit. Rauchen Sie ab diesem Tag bestenfalls gar nicht mehr. Viele ehemalige Raucher haben direkt komplett aufgehört. Wenn Sie Ihren Zigaretten-Konsum Schritt für Schritt reduzieren, profitieren Sie zwar auch davon, dennoch zählen Sie so immer noch zu den Rauchern.

Rauchutensilien vernichten
Werfen Sie vorhandene Zigaretten, Aschenbecher und Feuerzeuge weg. Verbannen Sie alles aus Ihrem Blickfeld, was mit dem Rauchen zu tun hat. So kommen Sie nicht in Versuchung.

Ihre Mitmenschen einweihen
Ob zu Hause, auf der Arbeit oder im Freundeskreis: weihen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld in Ihr Vorhaben ein. Es wird Ihnen leichter fallen durchzuhalten, wenn Sie in schwachen Momenten Rückhalt bekommen. Möglicherweise findet sich darunter auch jemand, der mit Ihnen zusammen aufhören möchte.

Ernährung anpassen
Viele ehemalige Raucher suchen sich in der Anfangsphase eine Ersatzbefriedigung in Form von Essen. Durch das Nichtrauchen wird die Aktivität Ihres Stoffwechsels gesenkt und sie benötigen weniger Kalorien als zu Rauchzeiten. Wenn Sie statt zu rauchen essen, nehmen Sie unweigerlich einige Kilos zu. Das können Sie verhindern, indem Sie auf fett-und zuckerfreie Lebensmittel zurückgreifen und versuchen, einige Kalorien einzusparen. Trinken Sie viel Wasser. Das füllt den Magen, sorgt dafür, dass Giftstoffe schneller ausgeschieden werden und verringert Ihr Hungergefühl.

Sport
Suchen Sie sich eine Sportart, die Sie wirklich mögen und der Ihrem gegenwärtigen Gesundheitszustand angemessen ist. Bewegen Sie sich regelmäßig. Dabei werden Sie schnell merken, wie fit Sie als Nichtraucher sein können. Durch Sport wird Ihr Belohnungszentrum im Gehirn zudem aktiviert und Sie fühlen sich besser.
Motivieren Sie sich täglich
Halten Sie sich immer vor Augen, dass aller Anfang schwer ist. Aber es wird täglich besser. Jeder rauchfreie Tag ist ein großer Erfolg für Sie. Wenn es Ihnen hilft, führen Sie eine Art Tagebuch, sparen Sie das Geld, was Sie sonst für Zigaretten ausgegeben hätten und planen Sie etwas, was Sie schon immer mal machen wollten, z.B. eine Reise. So haben Sie ein Ziel und das Nichtrauchen fällt Ihnen leichter. Denken Sie immer dran, dass Sie und Ihre Gesundheit auf lange Sicht nur davon profitieren
Sollten Sie mal schwach werden, ist das noch lange kein Weltuntergang. Verbuchen Sie es als Erfahrung und starten Sie direkt wieder neu in ein rauchfreies Leben.

Quellen