kliniken.de wird gegen Schönfärberei bei Pflegenoten aktiv

10.02.2015

Dortmund, 10. Februar 2015 – Das Gesundheitsportal kliniken.de erweitert das in Misskredit geratene System der Pflegenoten. Mit dem bisher einzigartigen Prozedere sollen Pflegenoten wieder zu einem ernstzunehmenden Faktor in der Auswahl eines Pflegeheims werden. Bisher liegt die offizielle Bewertung der Heime im Regelfall bei der Schulnote 1,2 und ist damit bundesweit unverhältnismäßig gut. Ihr Wahrheitsgehalt wird seit Jahren sogar offen angezweifelt. Für den kliniken.de-Chef David Fickeisen ist diese Bewertungs-Praxis nicht nur nutzlos, sondern ein Unding: „Pflegeheime werden nur in Teilbereichen bewertet und die einzelnen Noten werden auf Websites von Krankenkassen mehr versteckt als zugänglich gemacht. Seit Jahren verschließt die Politik die Augen vor dieser intransparenten Praxis. Der Gesetzgeber ist dringend gefordert, sofort entschlossen zu handeln und dafür Sorge zu tragen, dass die Noten frei zugänglich sind. Nur so kann die Qualität der Pflege in Deutschland gesichert werden.“

Patienten verdienen ein faires und vergleichbares Bewertungssystem

Die Idee, gegen die bisher schmeichelnden Pflegenoten aktiv vorzugehen und eine realistische Form der Bewertung zu finden, trifft einen empfindlichen Nerv. Auch Staatssekretär Karl-Josef Laumann hatte bereits zu Handlung aufgerufen und offen kritisiert, dass Bürger durch die bisherige Praxis in die Irre geführt werden. Bisher verläuft das Prozedere so, dass der medizinische Dienst der Krankenkassen unangekündigt die Qualität der Pflegeheime Deutschlands prüft und einzelne Teilbereiche bewertet. Auf kliniken.de wird dieses System entscheidend erweitert und gewinnt damit deutlich an Transparenz.

Nutzer können auf kliniken.de erstmals die Note des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) mit der Durchschnittsnote, die das Bundesland im Bereich Pflege erreicht, komfortabel auf einen Blick vergleichen. Diese Gegenüberstellung von Bewertungen kann sogar bis in die einzelnen Städte heruntergebrochen werden. So entsteht ein transparentes Bild der Situation von Pflegeheimen in jeder beliebigen Region. Indem außerdem noch zusätzlich Bewertungen von Angehörigen und Nutzern öffentlich gemacht werden, wird dieses detaillierte Bewertungssystem sogar noch weiter ergänzt. „Nutzer dürfen nicht weiter im Dunkel tappen oder im schlimmsten Fall sogar irregeführt werden. Es ist unbedingt notwendig, dass jeder einzelne die Chance bekommt, sich sein eigenes neutrales und damit vergleichbares Bild eines jeden Pflegeheims in Deutschland zu machen. Dass das möglich ist, beweist unser Portal. Jetzt ist es an der Politik aktiv zu werden und dafür zu sorgen, dass Pflegenoten nicht wieder zur Farce werden“, fasst David Fickeisen zusammen.


kliniken.de: Das 1996 von der VIVAI Software AG gegründete Gesundheitsportal www.kliniken.de verzeichnet im Monat bis zu einer halben Million Besucher und bis zu acht Millionen Seitenabrufe und ist als deutsche Stellenbörse für das Gesundheitswesen eine zentrale Anlaufstelle – sowohl für medizinisches Fachpersonal als auch für Patienten, die das für sie beste Krankenhaus suchen. In der Wahl zum besten Jobportal 2013 (Auftraggeber Profilo Rating-Agentur GmbH) wurde kliniken.de zu einer der besten Stellenbörsen Deutschlands gewählt. Mit täglich rund 500 Stellenanzeigen und 300 tagesaktuellen Bewerberprofilen sowie über 10.000 registrierten Nutzern ist kliniken.de eine der größten Karrierebörsen auf dem medizinischen Sektor. Die Datenbank umfasst über 4.600 Kliniken und mehr als 11.200 Pflegeheime sowie 1.500 Lieferanten von Klinikbedarf mit rund 2.450 Produktgruppen.

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