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5 Wege, um zwischendurch Stress abzubauen

06.04.2017

Stress und Hektik im Alltag kommt vor und lässt sich nicht immer vermeiden. Es gibt Zeiten, in denen man beruflich unter höherem Druck steht, sich familiäre und private Verpflichtungen anhäufen und man allgemein viel zu tun hat.

Das ist normal und gehört zum Leben dazu. Doch wenn man sich zunehmend gestresst fühlt, erste körperliche Beschwerden auftreten und man das Gefühl hat, dass einem alles über den Kopf wächst, wird es gesundheitlich bedenklich. Wenn es zu viel wird, rebelliert der Körper. Man fühlt sich ausgelaugt und das kann gefährliche Folgen für die Psyche haben. Auch körperliche Beschwerden wie Bluthochdurch und ein angeschlagenes Immunsystem nehmen zu. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen, zwischendurch abzuschalten und neue Kraft für weitere anspruchsvolle Tätigkeiten zu tanken:

 

1. Sport

Sport ist wahrscheinlich das Letzte, woran Sie beim Lesen des Artikels vielleicht denken. Doch Bewegung hilft dem Körper, Stress abzubauen. Es genügen bereits wenige Minuten am Tag. Durch Bewegung wird mehr Sauerstoff durch den Körper gepumpt, Glückshormone freigesetzt und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen keinen Sport treiben können, helfen regelmäßige Bewegungseinheiten, die Sie in Ihren Alltag integrieren können. Gehen Sie in der Mittagspause spazieren, dehnen und strecken Sie Ihren Körper zwischendurch oder suchen Sie sich eine Sportart, die Sie durchführen können, ohne gesundheitliche Schäden befürchten zu müssen. Moderate Bewegung ist besser als keine.

2. Prioritäten setzen

Lernen Sie, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Schreiben Sie eine Liste mit Aufgaben, die erledigt werden müssen. Arbeiten Sie die Liste durch und beginnen Sie mit den Aufgaben, die am wenigsten Zeit beanspruchen. So haben Sie nach Erledigung schon was geschafft und die To-Do´s  werden weniger. Das wiederum vermittelt Ihnen das Gefühl, nicht mehr von einem Berg an Pflichten umgeben zu sein.

3. Achten Sie auf Ihre Atmung

Nehmen Sie sich kurz Zeit und achten Sie auf Ihre Atmung. Atmen Sie ruhig und tief ein und merken Sie, wie die Anspannung von Ihnen abfällt. . Durch die richtige Atmung werden alle Zellen mit Sauerstoff versorgt, Ihr Herzschlaf beruhigt sich und sie sind direkt ausgeglichener. Führen Sie Atemübungen am offenen Fenster durch oder gehen Sie kurz raus vor die Tür.

 

4. Lassen Sie sich nicht anstecken

Menschen neigen häufig dazu, sich lautstark über Stress zu beklagen, gerade auf der Arbeit. Bleiben Sie in diesen Situationen gelassen und  umgeben Sie sich nach Möglichkeit mit Menschen, die Ihnen gut tun und auch in Stresssituationen einen kühlen Kopf bewahren. So bleiben Sie selber wesentlich entspannter, auch unter Druck.

 

5. Ernährung

Vitamin C und magnesiumhaltige Lebensmittel sind wahre Stresskiller und haben eine beruhigende Wirkung. Obst und Gemüse, die viel Vitamin C enthalten, sind z.B. Kiwis, Orangen, Paprika und Brokkoli. Das Tryptophan in Nüssen ist am Aufbau des Botenstoffes Serotonin beteiligt. Dieser sorgt für mehr Konzentrationsfähigkeit und bessere Stimmung. Mageres Fleisch und Lachs sorgen zudem  für die Aufnahme von B12, was die Nerven stärken kann. Fette und schwer verdauliche Lebensmittel sorgen dafür, dass man schneller müde und unkonzentriert ist und somit nicht mehr produktiv sein kann.


Text: Marajka Parplies / Quellen: