Romantische Medizin bezeichnet eine vor allem in Deutschland um 1800 populäre Richtung der Medizin. Sie nimmt Bezug auf die romantische Naturphilosophie von Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling.
Die romantische Medizin wird häufig als eine spekulative Sackgasse des wissenschaftlichen Fortschritts in der Medizin gesehen. Philosophische Überlegungen zum Einswerden mit den geistigen Kräften der Natur waren wichtiger als klinische Beobachtungen an Patienten.
Johannes Peter Müller gelingt ab 1833 als Professor für Physiologie in Berlin die Rückkehr zu einer wissenschaftlich orientierten Medizin.
Kategorie: Medizingeschichte

